zum Abbeizen wird der Abbeizer dick mit einem Pinsel auf die zu abbeizende Stelle aufgetragen. Nach einer Einwirkphase wirft die Lackschicht Blasen, jetzt kann man mit Hilfe eines Spachtels die Farbe oder den Lack abschieben. Anschließend muss gründlich mit Nitroverdünnung nachgewaschen werden. Einige Abbeizer können mit Wasser nachgewaschen werden. Sicherheitshinweis: Immer mit Schutzbrille, Handschuhe und Atemmaske Arbeiten. Abbeizer enthalten sehr starke Lösemittel.
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eignen sich gut zum entfernen von Anstrichen (Dispersionen und Lackfarben). Sie lösen den Anstrich physikalisch. Dieses geht aber nur mit sehr aggressiven Abbeizern. Ökoabbeizer sind meist nicht Zugebrauchen, da sie so gut wie keine Wirkung zeigen. Abbeizer enthalten starke Lösemittel wie Methylenchlorid. Das heißt sie stellen ein großes Gesundheits- und Umweltrisiko dar. Deswegen immer mit Schutzbrille, Handschuhe und Atemschutzmaske Arbeiten. Außerdem sollte man diese Arbeit nur in gut belüfteten Räumen oder besser im Freien ausführen. Spritzer auf Glas sofort mit Verdünnung oder Wasser abwaschen.
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Bezeichnet ganz allgemein den übergang vom flüssigen oder pastenförmigen in den festen Zustand. Dies kann physikalisch (z. B. durch Verdunsten von Lösemitteln oder Wasser), chemisch (z. B. durch Oxidation oder Polymerisation) oder auf kolloidchemischem Wege (z. B. durch Ausfällen einer Dispersion) geschehen. Je nach Art des Materials gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Abbindeverhalten im jeweils gewünschten Sinne zu beeinflussen: Veränderung der Temperatur, Zusatz von Additiven zur Beschleunigung oder Verzögerung, Variation in der Schichtstärke, Druck u. a. Hierdurch kann auch die Abbindezeit gesteuert werden. Das Abbinden bzw. Festwerden von Mörtel, Gips oder Zement (Beton) wird zutreffender als “Erstarren” bezeichnet. Hierbei ist die Endhärte mit dem Festwerden noch nicht erreicht, sondern dieser Vorgang erstreckt sich, in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen, über einen mehr oder minder langen Zeitraum.
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wird das Ablösen einer Beschichtung vom Untergrund bezeichnet.
Das kann viele Ursachen haben, es kann zum Beispiel durch Rosten des Untergrundes passieren (siehe auch Korrosion), oder durch Unverträglichkeit zwischen Beschichtung und Untergrund.
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ist die sichtbare Trennung einer Beschichtung vom Untergrund oder von einer Zwischenbeschichtung.
Siehe auch Abblättern und Anhaftung
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Gemäß DIN EN 971-1 auch Abdunstzeit genannt: Zeit, die zwischen dem Auftragen aufeinander folgender Beschichtungen (nass in nass) oder zwischen Auftrag und darauf folgendem Einbrennen oder Strahlungshärten zum Verdunsten des Großteils der flüchtigen Anteile erforderlich ist.
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Eigenschaft eines Anstrichfilms gegen Einwirkung von Reibung widerstandsfähig zu sein
und seine ursprünglich Schichtdicke zu behalten.
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Wenn sich beim überfahren des Putzes mit der Hand Sandkörner lösen, dann spricht man von Absandeln.
Die Ursachen können sein:
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Verschlucken von Energie, z. B. von Strahlen, durch Umwandlung in Wärme. So absorbieren z. B. Eisenoxidpigmente in Lasuren die kurzwelligen UV-Strahlen, setzen sie in Wärme um und machen sie dadurch für die Holzoberfläche unschädlich.
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Ist das Umwandeln (Verschlucken) von Strahlung, zum Beispiel Licht in Wärme. So absorbieren z. B. Eisenoxidpigmente in Lasuren die kurzwelligen UV-Strahlen, setzen sie in Wärme um und machen sie dadurch für die Holzoberfläche unschädlich
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Auch als Isoliergrund oder Sperrgrund bezeichnet, sind Absperrmittel filmbildende Voranstriche, welche die Einwirkung von Stoffen aus dem Untergrund auf eine Beschichtung (oder zwischen einzelnen Schichten eines Systems) verhindern sollen. Hierzu gehören z. B. das Durchschlagen von Nikotin- oder Wasserflecken, von Holzinhaltsstoffen aus Hartfaser- und Press-Spanplatten oder astreichen und tropischen Hölzern oder von färbenden Bestandteilen der Deckschicht von Gipskartonplatten. Um ein Durchschlagen sicher auszuschließen, müssen derartige Absperrmittel einen porenfreien Film bilden.
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Sie dienen zum färben von Farben. Man sollte dabei beachten das es spezielle Abtönfarben nur für Dispersionsfarbe (Wandfarbe und Fassadenfarben) oder Acryllacke oder Alkydlacke gibt. Außerdem gibt es noch spezielle Universalabtönfarben die man für fast alle Farben benutzen kann.
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Als Acryl werden meist Acrylfugenmassen bezeichnet. Sie werden meist zum Ausspritzen kleiner Risse und Fugen verwendet. Acryl eignet sich gut wenn man später die Fuge Überstreichen möchte, verwenden sie dafür kein Silicon da Silicon nicht überstreichbahr ist.
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Bindemittel, die sowohl in Wasser dispergiert, wie auch in Lösemitteln gelöst werden. In physikalisch trocknenden Anstrichmitteln eingesetzt, zeichnen sie sich durch besonders gute Wetterbeständigkeit aus.
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sind Wasserverdünnbahre Lacke. Hauptbestandteil an Lösemittel ist Wasser. Ein geringer Anteil wasserverträglicher Lösemittel darf enthalten sein. Wenn die Acryllacke einen blauen Engel haben ist der Lösemittelanteil unter 10%.
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Additive sind Zusatzstoffe, die man Farben oder Stoffen zugibt um deren Eigenschaften zu verbessern.
Wichtige Additive
Bezeichnung Wirkung Einsatz
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Zurzeit die beste Spritzform für Acryl-Lacke, aber auch für Alkydharzlacke auf großen Flächen. Das luftunterstützte Airless-Spritzen erzielt eine glatte Lackoberfläche bei wenig Overspray. Das Material wird mit einem Druck von ca. 20 bis 150 bar in die Pistole gepumpt, und zusätzlich wird durch eine getrennte Leitung Luft mit 0,5 bis 2,5 bar und einem Volumen von 100 – 150 Liter pro Minute in dieselbe Pistole gepresst. Die Kombination von Materialdruck, Luftdruck, Luftmenge und Düsentechnik erzielt eine feine Materialzerstäubung.
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Spritzen
Das beste Verfahren, um eine optimale Oberfläche zu bekommen, ist das Spritzen.
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sind Putze mit einer porösen Oberfläche. Durch die poröse Oberfläche wird eine erhöhte Schallabsorption erreicht. Akustikputze sind mechanisch empfindlich. Anstriche auf Akustikputze vermindern oder unterbinden die akustischen Eigenschaften des Putzes.
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Algen gehören zu den niederen pflanzlichen Lebewesen, sie treten in unterschiedlichen Erscheinungsformen auf und werden durch Wind verfrachtet. Sie wachsen überall dort, wo günstige Lebensbedingungen vorherrschen, d.h. ausreichende Feuchte, Licht, CO2, Kohlendioxid und Mineralstoffe, vorhanden sind. Diese Bedingungen finden Algen auch auf unseren Fassadenoberflächen. In vielen Fällen sind Algen vergesellschaftet mit Bakterien oder Pilzen. Algen verursachen auf mineralischen Untergründen keine direkten Schäden, allenfalls Sekundärschäden. Nämlich dann, wenn sich auf den Algen Pilze ansiedeln, die wiederum von den Algen erzeugt werden. Diese Pilze greifen die Fassade an.
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Die (alkalische) Reaktion von chemischen Verbindungen, Stoffen und Substanzen im pH-Bereich oberhalb des Neutralpunkts 7. Bei Werten von nur wenig über 7 spricht man von schwacher, bei Werten in der Nähe des messbaren Endpunktes 14 von starker Alkalität. Beschichtungsstoffe für Kunstharzputze liegen meist im schwach alkalischen Bereich zwischen 7,5 und 8,5, während Substrate wie frischer Beton, Faserzementplatten oder neuer mineralischer Unterputz im stark alkalischen Bereich bis nahe pH 14 liegen können.
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Stark basische Wirkung des Porenwassers im Zementstein, die sich durch Lösung von Calciumhydroxid einstellt (siehe auch pH-Wert).
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Alkydharzlacke sind Kunstharzlacke auf der Basis von Leinöl. Alkydharzlacke werden als Innen- und Außenlacke für Holz und Metall verwendet. Da sie lösemittelhaltig sind müssen sie mit Nitroverdünnung, Terpentinersatz oder Testbenzin verdünnt werden. Es gibt sie in verschiedenen Glanzgraden: hochglänzend , seidenglänzend und matt. Sie sind sehr widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung.
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Mit der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung wird die Erfüllung der Anforderung an Wärmedämm-Verbundsysteme nachgewiesen. Im Einzelnen sind dies die Nachweise für Standsicherheit, Brandschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz und Schallschutz. Des Weiteren ist in diesen Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen festgelegt, dass jede einzelne Systemkomponente eines WDV-Systems von demselben Hersteller geliefert werden muss. Dieses Verfahren dient zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich. Das Ergebnis wurde früher “Zulassungsbescheid” genannt, heute “Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung”. Darin sind unter anderem technische Angaben oder Verwendbarkeitsangaben geregelt. Je nach ihrer Anwendung werden WDV-Systeme verschiedenen Anforderungsbereichen zugeteilt. Die Rechtsgrundlage in den jeweiligen Bauordnungen entspricht § 21 Musterbauordnung. Zuständig für die Erteilung von AbZ ist das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).
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Die ammoniakalische Netzmittelwäsche ist hauptsächlich bei der Reinigung von Zink und verzinktem Stahl zu verwenden. Das Reinigungsmittel besteht aus Wasser, Salmiak und einem Netzmittel.
Ammoniakalische Netzmittelwäsche
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In der Herstellung vergebene Seriennummer aus Zahlen, Buchstaben oder Kombination. Diese Kontrollnummer ist auf jedem Einleger der Tapetenrollen aufgedruckt. Auf Wand- bzw. Deckenflächen sind nur Tapetenrollen gleicher Anfertigungsnummer zu verarbeiten.
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ist der Zusammenhalt zwischen zwei Stoffen (Adhäsion).
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Auch Calciumsulfatestrich genannt. Anhydritestrich (AE) besteht aus dem Bindemittel Calciumsulfat (CaSo4) und Zuschlagstoffen wie Sand und Kies. Diese werden je nach gestellter Anforderung an die Festigkeiten in einem bestimmten Mischungsverhältnis (gemäß DIN 1045) zugegeben. Eigenschaften: Hell- bis grau-beiger Farbton, ebene und feste Oberfläche, spannungsarm, kompaktes Gefüge, rissfrei, formbeständig, keine Bewehrung erforderlich, hohe Frühfestigkeiten, große Flächen können ohne Dehnungsfugen hergestellt werden, feuchtigkeitsempfindlich, nur für den Innenbereich geeignet. Grundsätzlich sind Anhydritestriche der Klassifizierung AE 30 bzw. AE 40 für eine Beschichtung geeignet, in Abhängigkeit der nachfolgenden Beanspruchung. Die max. zulässige Restfeuchte / Haushaltsfeuchte beträgt 0,5 CM%.
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Anlaufen ist die unerwünschte Trübung der Oberfläche einer Beschichtung.
Dies passiert meistens durch äußere Einflüsse.
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Mithilfe chemischer, in Wasser gelöster Substanzen, werden alte, durchgehärtete Lackierungen gereinigt und mattiert, um eine bessere Haftung des nachfolgenden Anstrichfilms zu gewährleisten.
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Anlauger werden oft benutzt, um verschmutzte Oberflächen, wie z. B. Türen oder Fenster, von Nikotin oder Fett zu befreien.
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Beschichtungsstoffe, die nicht auf Kohlenstoffverbindungen basieren, z. B. Silikat-, Mineralfarben und -putze. Gegensatz: Organische Beschichtungsstoffe
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Der Anstrichaufbau beschreibt die Reihenfolge, in der aufeinander abgestimmte Anstrichmaterialien aufgetragen werden sollen. Von Farbherstellern werden die Anstrichbauten für spezielle Untergründe vorgegeben. Dabei sollte beachtet werden, dass diese Vorgaben eingehalten werden, da sonst keine Garantieleistung bei späteren Reklamationen an den Lackhersteller akzeptiert werden.
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überwiegend synthetische Faserstoffe werden zur Verhinderung von elektronischer Aufladung mit Spezialpräparaten ausgerüstet, einschließlich Zusatz von Kupferbändern. Neben der normalen antistatischen Ausrüstung, die im Laufe der Zeit durch die Benutzung und Grundreinigungsmaßnahmen an Wirkung verliert, ist die permanente antistatische Ausrüstung mit Kupferbändern von Bedeutung.
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Applikation ist der Fachausdruck für den Auftrag von Beschichtungen.
Beispiele: tauchen, fluten, rollen, streichen und spritzen.
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Glasgewebe wird mit einer Appretur versehen, die der Festigung des in sich weichen Rohgewebes dient, bestehend aus speziellen modifizierten Stärkeprodukten auf natürlicher Basis. Bei CreaGlas Gewebe wird die Appretur im speziellen Rotationssiebdruckverfahren, einem der technisch aufwendigsten, aber qualitativ hochwertigsten, Verfahren aufgebracht. Die Art der Appretur-Aufbringung ist mitentscheidend für die späteren Verarbeitungseigenschaften und die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Glasgewebes.
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Baumharze sind das Bindemittel für die Aquarellmalerei und gelten als die ältesten und bekanntesten Bindemittel. Gummi Arabicum ist das wichtigste Bindemittel für Aquarellfarben.
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Armierung ist ein Unterputz, der bei der Außenwärmedämmung direkt auf Wärmedämmplatten oder auf eine Fassade aufgetragen wird. Die Armierung schafft einen tragfähigen Untergrund für die nachfolgenden Beschichtungen, gleicht Bewegung zwischen den Dämmplatten aus und vermindert die Druckempfindlichkeit der Dämmplatten.
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Aromatenarm und Aromatenfrei
Aromatenarm sind alle lösemittelhaltigen Lacke, die einen Aromatenanteil von weniger als 25% im Lösemittel besitzen.
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Sind Produktformulierungen, in denen keine Kohlenwasserstoffverbindungen (Aromate) in Bindemittellösungen, Additiven oder Lösemitteln enthalten sind. Die aromatenfreien Alkydharzlacke verbinden Qualität mit Umwelt schonenden Eigenschaften. Durch die Verwendung von Isoparaffin an Stelle von Testbenzin sinkt die Lösemitteldampfkonzentration bei Lackierarbeiten mit aromatenfreien Produkten in Innenräumen ohne Belüftung auf beeindruckend niedrige Werte. Die sonst so typische starke Geruchsbelästigung ist spürbar reduziert, die Produktqualität in Deckkraft, Glanzgrad, Oberflächenhärte und Haltbarkeit bleibt jedoch erhalten.
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Ungedämmte Außenwände werden manchmal als ‘Atmende Wände’ bezeichnet. Man sagt ihnen nach, sie könnten ein gutes Innenraumklima sicherstellen sowie Feuchte- und Schimmelschäden vermeiden helfen. Ein bedauerlicher Irrtum zu Lasten der Umwelt, denn die wirklichen physikalischen Verhältnisse der Außenwand sind völlig anders: Für die Behaglichkeit ist die Innenoberflächentemperatur aller raumumschließenden Bauteile verantwortlich. Je kälter (ungedämmter) Wände, Decken, Fußböden und Fensterscheiben sind, desto stärker muß die Innenluft aufgeheizt werden, um noch behaglich wohnen zu können und desto größer ist die Gefahr von Tauwasserschäden. Gerade in der ungedämmten Bausubstanz mit ‘Atmenden Wänden’ findet man häufig Mängel, die Hausbesitzer teuer zustehen kommen und die Wohnqualität erheblich beeinträchtigen. Demgegenüber ermöglichen gut gedämmte Gebäude eine hohe Wohnbehaglichkeit schon bei 20° C Raumtemperatur (also ohne ‘Überheizen’) und beseitigen die Gefahr von Bauschäden.
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Ist gemäß DIN 55 945 bestimmungsgemäß der Witterung ausgesetzt, wenn nicht für ihn eine besondere Anwendung genannt wird. Beanspruchungen des Anstrichfilms durch Licht- und Wettereinwirkungen sind entsprechend erprobt.
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Gemäß DIN 50 010 ein Klima in Bereichen, die so gestaltet sind, dass Objekte gegen unmittelbare Sonnenbestrahlung und Niederschläge sowie ggf. gegen Wind geschützt, im übrigen aber einem Freiluftklima ausgesetzt sind (siehe hierzu auch BSFMerkblatt Nr. 18 – Rosenheimer Tabelle für Anstrichgruppen).
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Das Auftragsverfahren ist das Aufbringen eines Anstriches auf einen Untergund,
z. B. durch streichen, rollen oder spritzen.
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Im Putz und auch im Untergrund können sich wasserlösliche Salze befinden. Die Feuchtigkeit aus undichten Bereichen oder die aufsteigende Feuchtigkeit aus feuchten Wänden wandert an die Putzoberfläche. Dort kristallisieren die wasserlöslichen Salze und die Feuchtigkeit.
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Durchlagen (Durchbluten, Ausbluten)
Ausbluten entsteht durch die Diffusion eines Stoffes aus dem Untergrund, wie z. B. Holzinhaltsstoffe. Das kann zu Farbtonveränderungen der Beschichtung führen.
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Grenze, bis zu der Beton an Schadstellen abgetragen wird, um ungeschädigten Untergrund zu erreichen.
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Den Zerfallprozess einer Holzoberfläche nennt man Ausfaserung, wobei sich einzelne Holzfaser aus dem Festen lösen. Holzverbund führt zum Verlust der Oberflächenfestigkeit und im Extremfall zur Zerstörung oder Schädigung des Holzbauteils.
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Ausfugen oder Verfugen
Das Schließen der Fugen von Fliesen mit Hilfe einer Fugenmasse wird als
Aus- oder Verfugen bezeichnet.
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Stoffspezifische Feuchte eines porösen Baustoffs, die mit der Luftfeuchte der Umgebung im Gleichgewicht steht.
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Früher auch Haushaltsfeuchtigkeit genannt, wird mit dem CM-Feuchtigkeitsmessgerät am Bau gemessen und soll für sach- und fachgerechte, schadensfreie Bodenbelags- und Parkettarbeiten folgende Werte nicht überschreiten: bei Betonuntergrund 3,0 CM %, bei Zementestrich 2,5 CM %, bei Gips und Anhydritestrich unter 0,7 CM %, bei Anhydritfließestrich unter 0,5 CM %, bei Magnesia-Estrich unter 4,0 CM %, bei Steinholz-Estrich unter 10,0 CM %.
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Schicht zur Herstellung einer ebenen und profilgerechten Oberfläche.
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Ausschwitzen (Auswandern)
Ausschwitzen ist das Austreten der Bestandteile von einer Beschichtung an die Oberfläche. Dadurch können Farb- und Glanztonveränderungen entstehen.
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Gemäß DIN 50 010 ein Klima in Bereichen, die so gestaltet sind, dass Objekte gegen unmittelbare Sonnenbestrahlung und Niederschläge sowie ggf. gegen Wind geschützt, im übrigen aber einem Freiluftklima ausgesetzt sind (siehe hierzu auch BFS-Merkblatt Nr. 18 Rosenheimer Tabelle für Anstrichgruppen).
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Aussinterungen entstehen, wenn Wasser auf Betonoberflächen verdunstet und sich dicke Krusten und Abscheidungen bilden. Diese Sinterschichten sind haftungsfeindlich und müssen vor einer Beschichtung entfernt werden.
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