System-Zulassungen WDVS
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (AbZ) für WDVS, erteilt vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt). Darin werden die Systemkomponenten festgelegt und benannt. Bei der Verwendung von systemfremden Bestandteilen erlischt die Zulassung.
Luftschallverbesserungsmaß delta R´w,R WDVS
Korrekturfaktor für das bewertete Schalldämm-Maß R´w,R durch Aufbringen des WDV-Systems. Einheit: dB.
Dübelbezeichnungen WDVS
Die Kurzbezeichnungen der WDVS Dübel beschreiben ihren jeweiligen Verwendungszweck und geben zusätzlich in Kombination mit dem Zahlenwert den Dübeldurchmesser an. Z. B. SDF-K 8 = Schraubdübel/Dämmung/Fassade – Kragenkopf, Æ = 8 mm. Die weiteren Bezeichnungen sind: SDF-K = Schraubdübel / Fassade mit Kragenkopf. SDP-K = Schraubdübel / Porenbeton mit Kragenkopf. SDM-T = Schraubdübel / Mineralisch mit Teller. SPM-T = Schraubdübel / Porenbeton / Mineralisch mit Teller. Zusatz U = Universal (Setztiefe 70 bzw. 90 mm). Zusatz SBL = Schraub / Befestiger / Lamelle. KDH-T = Knautsch / Dämm / Halter – mit Teller. Zusatz SZ = Stahlnagel, allgemein bauaufsichtlich zugelassen. Zusatz EZ = Edelstahlnagel, allgemein bauaufsichtlich zugelassen. SBH-T = Schraub / Befestiger / Holz mit Teller. TID-T = Thermo / Isolier / Dübel – mit Teller. ND-K = Nageldübel – mit Kragenkopf.
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung WDVS
Mit der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung wird die Erfüllung der Anforderung an Wärmedämm-Verbundsysteme nachgewiesen. Im Einzelnen sind dies die Nachweise für Standsicherheit, Brandschutz, Wärmeschutz, Feuchteschutz und Schallschutz. Des Weiteren ist in diesen Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen festgelegt, dass jede einzelne Systemkomponente eines WDV-Systems von demselben Hersteller geliefert werden muss. Dieses Verfahren dient zum Nachweis der Verwendbarkeit von nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten im bauaufsichtlichen Bereich. Das Ergebnis wurde früher “Zulassungsbescheid” genannt, heute “Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung”. Darin sind unter anderem technische Angaben oder Verwendbarkeitsangaben geregelt. Je nach ihrer Anwendung werden WDV-Systeme verschiedenen Anforderungsbereichen zugeteilt. Die Rechtsgrundlage in den jeweiligen Bauordnungen entspricht § 21 Musterbauordnung. Zuständig für die Erteilung von AbZ ist das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt).
WDVS
WDVS = Wärme Dämm Verbund System
Wärmedämm-Verbundsystem – WDVS
Den Grundbaustein eines Wärmedämm-Verbundsystems bilden Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum oder Mineralwolle.
Diese Dämmplatten werden je nach Untergrund auf der Fassade verklebt, zusätzlich verdübelt oder mit Schienen befestigt. Die Armierungsschicht besteht aus einer Armierungsmasse, in die ein Glasgewebe eingearbeitet wird. Die Oberfläche eines WDVS läßt sich mit unterschiedlichen Spezialputzen in vielen Strukturen und Farben individuell gestalten.
Ungedämmte Außenwände haben gegenüber gut gedämmten einen nachweislich anderen Temperaturverlauf. Sie kühlen stark aus, die ‘Frostgrenze’ liegt bei entsprechend niedriger Außentemperatur direkt im Mauerwerk. Die Innenseite der Wand ist deutlich kühler als die Raumluft. Die gleiche Wand mit WDVS ist wesentlich wärmer. Die ‘Frostgrenze’ wird in das System verlagert und die Temperatur der Wandinnenseite liegt kaum unter der Raumlufttemperatur. Zudem entweicht die Raumwärme durch eine ungedämmte Fassade relativ ungehindert. Wärmedämm-Verbundsysteme bremsen diesen Prozeß und sorgen so für einen deutlich niedrigeren k-Wert der gesamten Wand. Das heißt konkret: die mit viel Energie- und Kostenaufwand erzeugte Wärme bleibt im Haus.
Im Altbaubereich bietet ein WDVS im Gegensatz zu einer Putzerneuerung oder einem bloßen Fassadenanstrich – Umweltqualität, die sich amortisiert. Es senkt über viele Jahrzehnte hinweg deutlich den Energieeinsatz und zahlt sich so schon nach wenigen Jahren aus. Beim Neubau ist für einen Kostenvergleich der verschiedenen Außenwandkonstruktionen die Summe aus Investitions- und Heizkosten entscheidend. Selbst wenn in manchen Fällen die Baukosten aufgrund einer hervorragenden Wärmedämmung etwas höher sein können, wird dies durch die eingesparten Heizkosten mehr als wettgemacht.
(siehe auch: ‘Atmende Wände’, k-Wert, Dämmschichtdicke, Wärmebrücken)
Wärmedämmung
Wärmeschutz und Energieeinsparung
Wir helfen Energie zu sparen!
Systemaufbau einer Wärmedämmputz Fassade, das bedeutet langlebigen und dekorativen Wärmeschutz:

Investitionen in die Hausfassade!
Investitionen in die Hausfassade machen sich bezahlt!
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WDVS Dämmsysteme und Ökologie?
Fassadendämmsysteme und die Ökologie
Studie der Uni Stuttgart: Fassadendämmsysteme unter der Öko-Lupe Wärmedämm-Verbundsysteme, WDVS, Fassadendämmsysteme, Mineralschaumplatten, Fassadendämmsysteme, WDV-System, Wärmedämm-Verbundsystem, Polystyrol, Steinwolle, Mineralschaumplatte, Dämmstoffe